Wie funktionieren die erneuerbaren Energien?
Zu
den erneuerbaren, das heißt unerschöpflichen
Energiequellen gehören Sonne, Wind, Wasser und die
Biomasse. Auch die Erdwärme, die sogenannte Geothermie,
kann man nutzen, ohne dabei Schadstoffe in die Luft zu pusten.
Die erneuerbaren Energieträger können eigentlich
überall eingesetzt werden. Zum Beispiel um elektrischen
Strom oder Wärme zu erzeugen oder als Treibstoff für
Autos und Schiffe. Leider werden sie noch viel zu wenig
genutzt, da sie zum Teil noch teurer sind als Energie aus
fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl oder Gas
und Anlagen für erneuerbare Energien erst neu gebaut werden müssen.
Dabei ist die Nutzung der Wind-, Wasser- und Sonnenenergie
nichts Neues: Die Menschen haben sie schon vor mehr als
2000 Jahren zum Antreiben von Maschinen eingesetzt. Alte
Windmühlen und Wasserräder sind Zeugen aus vergangenen
Zeiten.

Die
heute gebauten Windräder und Wasserkraftwerke funktionieren
nach dem gleichen Prinzip wie früher. Unsere Vorfahren
konnten die gewonnene Energie allerdings noch nicht transportieren
oder speichern. Dies ist heute möglich. Der erzeugte
Strom aus Solarzellen, Wind- und Wasser- oder
Biomassekraftwerken kann in das normale Stromnetz eingespeist
werden und gelangt über Stromleitungen dorthin, wo
er gebraucht wird. Anders ist es bei Sonnenkollektoren.
Sie erzeugen warmes Wasser auf den Dächern von Häusern
und versorgen damit die Bewohner direkt.
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