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Wir bauen uns ein Sonnenschiffchen! Solaris ahoi!

Benötigt wir eine Solarzelle und viel Sonnenlicht. Foto: H.G. Oed  

Ihr benötigt:

  • Styroporplatte, 2-3 cm dick (mindestens 20x30 cm groß)
  • (gekapselte) Solarzelle (200 mA)
  • Solarmotor (0,4 V, 25 mA)
  • Stück alten Fahrradschlauch o.Ä.
  • 2 Aluminiumnäpfchen von Teelichtern
  • 1 kleine Mutter mit passender Schraube
  • 1 kleine „Schraube mit Innengewinde am Kopf“ und passende Mutter oder Ähnliches (z.B. SUB-D Steckerschraube vom Computer)
  • 1 kleine Holzschraube
  • mehrere Unterlegscheiben
  • Klingeldraht
  • Klebeband (doppelseitig)
   
Anzeichnen...
 

Zuerst zeichnet ihr die Form des Schiffchens mit einem dicken Filzstift auf das Styropor. Damit es eine gleichmäßige Form bekommt, könnt ihr euch vorher eine Schablone aus Pappe herstellen und dann den Umriss auf das Styropor übertragen. Das Schiffchen sollte ungefähr 30 cm lang und 20 cm breit sein und nach ca. 20 cm vorne am Bug spitz zulaufen.

   
... und aussägen.  

Nun schneidet ihr genau entlang des Umrisses den Schiffskörper aus dem Styropor aus. Das geht am besten mit einem Cutter oder Teppichmesser. Seid vorsichtig, das Messer ist scharf! Ihr müsst jetzt noch am Heck des Schiffchens, also hinten, genau in der Mitte einen 10 cm langen und 5 cm breiten Schlitz für das Schaufelrad in den Schiffskörper schneiden. Außerdem solltet ihr auch noch an der Stelle, wo der Motor Platz haben soll, das Styropor ein bisschen aushöhlen, damit die Schiffsschraube später nicht in der Luft hängt...

   
Eine Schlaufe für den Motor.  

Um den Motor am Schiffskörper zu befestigen, nehmt ihr ein Teelichtnäpfchen und schneidet den Boden ab. Den so entstandenen Blechstreifen aus dem Rand des Teelichts biegt ihr möglichst straff um den Motor. Lasst dabei auf einer Seite eine längeres Ende überstehen. Damit der Motor nicht in der Teelicht-Blechschlaufe rutscht, klemmt ihr noch ein Stück Fahrradschlauch zwischen Blechschlaufe und Motor. Wenn die Blechschlaufe ganz fest um den Motor liegt, stecht ihr mit einem Nagel oder einem Bleistift ein Loch durch die Schlaufenenden und schraubt sie zusammen. Legt am besten eine Unterlegscheibe unter die Schraube, damit das Loch im Blech nicht ausreißt.

   
Der Motor kommt an seinen Platz.  

Nun nehmt ihr das überstehende Ende der Blechschlaufe und befestigt den Motor am Schiffskörper. Hierfür bohrt ihr wieder ein kleines Loch durch das Ende der Blechschlaufe und schraubt die Holzschraube hindurch direkt in das Styropor. Auch hier am besten wieder eine Unterlegscheibe zwischen Schraube und Blechschlaufe legen.

   
Auch das Antriebsrad ist schon fertig!  

Als nächstes stellt ihr die Schiffsschraube aus dem zweiten Teelichtnäpfchen her. Dafür schneidet ihr das Teelicht am Rand gleichmäßig 4 mal bis zum Boden ein. Anschließend schneidet ihr die 4 Randstücke auf einer Seite ca. 1 cm weit direkt am Boden entlang ein. Nun noch die freistehenden Enden nach außen biegen, in der Mitte ein kleines Loch bohren und das Schaufelrad ist fertig. Damit das Schaufelrad noch eine richtige Achse bekommt, steckt ihr eine SUB-D-Steckerschraube (das sind die Schrauben, die am Computer dafür sorgen, dass die Stecker nicht abfallen...gibt's in jedem Computerladen) durch das Loch und sichert sie mit Unterlegscheibe und Mutter. Die Motorachse wird mit etwas Klebeband umwickelt. Nun kann das Schaufelrad aufgesteckt werden.

   
Fertiges Schiffchen im Einsatz  

Zum Schluss schließt ihr die Solarzelle mit dem Kabel an den Motor an. Achtet darauf, dass Plus- und Minuspol richtig angeschlossen sind, damit sich das Schaufelrad in die richtige Richtung dreht. Die Solarzellen könnt ihr mittig mit doppelseitigem Klebeband auf dem Styropor ankleben. Schiff ahoi!

Quelle: Borsch-Laaks/Stenhorst: Das Solarzellen-Bastelbuch, Ökobuch Verlag, Freiburg 1983


Tipps: Damit der Motor nicht nass wird, packt ihn am besten in einen kleinen Plastikbeutel, bevor ihr ihn anschraubt. Falls das Schiffchen am Heck Übergewicht hat, weil der Motor zu schwer ist, dann baut am Bug doch eine Reeling aus Schrauben... Eurer Kreatitvität sind keine Grenzen gesetzt!