Das kleine Wasserrad
Auf Bildern oder im Fernsehen habt ihr vielleicht schon einmal ein Wasserkraftwerk oder eine Wassermühle gesehen. Einige von euch kennen sie möglicherweise auch aus einem Museumsdorf oder aus dem Urlaub. Heutzutage treiben Wasserräder meist Generatoren an, die Strom liefern. Früher wurde die Wasserkraft vielfältiger genutzt. Wasserräder trieben zahlreiche Gerätschaften an, zum Beispiel Sägen in Sägewerken oder Mühlsteine zum Mahlen des Getreides.
Ein richtig großes Wasserrad zu bauen, ist sehr schwierig. Aber ein kleines Wasserrad könnt ihr schon herstellen.
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Ihr benötigt:
- einen stabilen Draht, ca. 40cm lang (z.B. Steg
eines Drahtbügels aus der Reinigung)
- 3 längs vorgebohrte Flaschenkorken
- 2 Joghurtbecher aus Plastik
- eine Garnrolle
- ein scharfes Messer
- ein Feuerzeug
- Stück Papier
- einen alten Plastikeimer
- 1 Kerze
- Gewichte (z.B. Tannenzapfen)
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Die Joghurtbecher zerschneiden, so dass ihr vier
Schaufeln bekommt.
Einen Korken an den Seiten mit vier Schlitzen versehen.
Den Draht durch den Korken stecken, die Schaufeln
in die Schlitze drücken. Den Draht erhitzen und
zwei gegenüberliegende Löcher oben in den
Plastikeimer stechen und unten in den Eimer ein größeres
Loch bohren.
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Jetzt das Wasserrad durch die Löcher des
Eimers stecken und von außen mit den beiden
anderen Korken sichern, damit der Draht nicht verrutscht.
Vorher die Korken mit der angewärmten Kerze an
der Seite, die den Eimer berührt, einreiben. In
das Loch in der Garnrolle ein Stück mit Klebstoff
eingestrichenes, aufgerolltes Papier stecken und die
Rolle dann auf eine Seite des Drahtes schieben. Trocknen
lassen. |
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Jetzt könnt ihr das Wasserrad mit Wasser aus
dem Gartenschlauch antreiben (Achtung! Nicht zu doll
aufdrehen!), es dreht sich — und wickelt den
Faden auf. Daran könnt ihr jetzt Gegenstände
in die Höhe ziehen lassen (zum Beispiel einen
Tannenzapfen). Wieviel Kraft hat euer Wasserrad?
Quelle: Gerhard de Hahn: Ökologie-Handbuch |
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